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Rekrutierung & Vergütung

 

Recruiting Trends 2012 
Die bereits im sechsten Jahr im Auftrag von Monster Worldwide Austria vom "Centre of Human Resources Information Systems" durchgeführte Studie "Recruiting Trends" gibt einen umfassenden Überblick über die aktuellenTrends in der Personalbeschaffung.

 

 Oliver Eger, Barbara Riedl-Wiesinger,
 Sven Laumer

Vor dem Hintergrund einer schwankenden Stimmung über die wirtschaftliche Entwicklung blicken die österreichischen Unternehmen weniger optimistisch als noch im Vorjahr in die Zukunft: Die Unternehmen erwarten zwar für das Jahr 2012 eine Vielzahl von offenen Stellen, jedoch rechnet nur ein Viertel auch mit einem Zuwachs ihrer Belegschaft. So das Ergebnis der von Monster Worldwide Austria im Auftrag gegebenen „Recruiting Trends 2012 Österreich“. Interviewt wurden für die Arbeitgeberuntersuchung die Top-500-Unternehmen Österreichs vom Centre of Human Resources & Informations Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main.

Pessimistischere Beurteilung der wirtschaftliche Lage
Im Vergleich zum Vorjahr sinkt die Anzahl der Unternehmen, welche die aktuelle Geschäftsentwicklung als gut einstufen um 31,2 Prozent Prozentpunkte. 47,6 Prozent der Unternehmen erwarten eine gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2012, 49,5 Prozent gehen von einer ausgeglichenen Entwicklung aus und 2,9 Prozent von einer schlechten.

Wirtschafts- und Eurokrise sowie Social Media als neue wichtige externe Trends der Personalbeschaffung
Die beiden Trends Wirtschafts- und Eurokrise sowie Social Media sind in diesem Jahr neu in der Top-5-Liste der externen Trends. Die Liste der internen Herausforderungen für die Unternehmen ist hingegen unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Top-5-Trends 2012 (extern)

Top-5-Herausforderungen 2012 (intern)

  1. Demographischer Wandel
  1. Mitarbeiterbindung
  1. Fachkräftemangel
  1. Internes Arbeitgeber-Image
  1. Wirtschafts- und Eurokrise
  1. Employer Brand
  1. Gesetzliche Rahmenbedingungen
  1. Know your Talent
  1. Social Media
  1. Sichtbarkeit


Weiterhin Fachkräfte gesucht

97,1 Prozent der Top-500-Unternehmen wollen im Jahr 2012 vakante Positionen besetzen, wobei die Mehrzahl der Unternehmen eine Wiederbesetzung von freigewordenen Positionen plant, und nicht von einer Erweiterung der Mitarbeiteranzahl ausgeht. Die  Unternehmen erwarten aber auch, dass 31 Prozent der offenen Stellen nur schwer oder gar nicht mit neuen Mitarbeitern besetzt werden können.
 

Recruiting Trends 2012: Besetzbarkeit von offenen stellen
BESETZBARKEIT VON OFFENEN STELLEN: 2009, 2010, 2011 UND 2012 IM VERGLEICH

Rekrutierungsbudget erhöhte sich
31 Prozent der Top-500-Unternehmen erhöhten das Rekrutierungsbudget im Jahr 2012 trotz der eher schlechteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Nur für 16,6 Prozent der Personalabteilungen wurde das Budget im Jahr 2012 gekürzt.

Internet ist wichtigster Rekrutierungstrend
82,5 Prozent aller vakanten Stellen veröffentlichen die Unternehmen auf der eigenen Unternehmens-Webseite. Für weitere 68,2 Prozent aller Stellenanzeigen nutzten Unternehmen Online-Karriereportale. Rückläufig ist die Verwendung von Printmedien (26,5 Prozent) sowie des Arbeitsmarktservices (20,1 Prozent). Auch die meisten Neueinstellungen gehen mit 70,6 Prozent auf eine Internet-Stellenanzeige zurück.
 

Recruiting Trends 2012: Rekrutierungskanäle />
ANTEILE DER über VERSCHIEDENE KANÄLE rekrutierte Mitarbeiter IM ZEITVERLAUF
Die Unternehmen sind vor allem mit denjenigen Kandidaten zufrieden, die über die Unternehmens-Webseite, das eigene Netzwerk oder Online-Karriereportale eingestellt wurden. Das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis haben aus Sicht der Unternehmen die Unternehmens-Webseite, Mitarbeiterempfehlungen, das eigene Netzwerk und Online-Karriereportale.

Dominanz der elektronischen Bewerbung
Acht von zehn Bewerbungen erreichen Unternehmen auf elektronischem Weg. Dabei entfallen 51,9 Prozent auf die E-Mail und 31,5 Prozent auf die Formularbewerbung. Nur noch 15,3 Prozent der Bewerbungen sind papierbasierte Bewerbungsmappen.

Internationale Rekrutierung gewinnt weiter an Bedeutung
Derzeit werten 34,2 Prozent aller Unternehmen die internationale Rekrutierung als wichtig. Für die nächsten fünf Jahre erwartet jedes zweite Unternehmen, dass internationales Rekrutieren wichtig wird.

 

Verhaltene Nutzung von Social Media
„Obwohl Social-Media-Anwendungen generell von 42,1 Prozent als positiv betrachtet werden, ist der Einsatz von Kanälen wie Xing, Facebook, Twitter, LinkedIn oder YouTube noch verhalten“, so Laumer. „Am stärksten wird im Rahmen von Image-Werbezwecke auf Facebook gesetzt.“  Ansonsten spielt lediglich Xing bei der Suche nach Informationen zu identifizierten Kandidaten (24,5 Prozent), der aktiven Suche nach Kandidaten (20,8 Prozent) und zur Schaltung von Vakanzen (17,5 Prozent) eine größere Rolle.

Mobile-Recruiting nimmt an Bedeutung zu
Etwa jedes zweite Unternehmen erwartet durch die steigende Nutzung von Smartphones einen Einfluss auf die Personalrekrutierung, und die Hälfte der Unternehmen rechnet, dass die zunehmende Nutzung von mobilen Endgeräten einen großen Einfluss auf die Gestaltung der Personalbeschaffung haben wird. So geben bereits 7,7 Prozent der Unternehmen an, explizit Mobile-Recruiting zu nutzen.

Alters-Management als Antwort auf den Fachkräftemangel
Jedes vierte Unternehmen in Österreich ist nicht gewillt seine Mitarbeiter bis ins hohe Alter im Unternehmen zu halten. „Ein Grund für die Bereitschaft von 75,8 Prozent aller Großunternehmen in Österreich, die eigenen Mitarbeiter möglichst bis zur Pension im Unternehmen zu halten, liegt in dem hohen Bedürfnis nach Fachkräften“, erklärt Laumer. „Insofern können sich 56,2 Prozent der Unternehmen vorstellen, dass das Rekrutieren älterer Personen eine Antwort auf den akuten Fachkräftemangel darstellt.



(Quelle: Monster.at, Foto © Arman Rastegar)


Die Studie "Recruiting Trends 2012 Österreich" und die Präsentation von Sven Laumer können Sie kostenlos per Mail an presse@monster.at bestellen.

 

 
 
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